08. August 2019

Börsen: Jetzt ist Vertrauen gefragt

 

Während für das Jahr 2019 von Beginn weg volatile Börsen prognostiziert waren – auch von den Experten der Bankhaus Krentschker & Co. AG – verlangen die letzten Tage Anlegern doch einiges an Nerven ab. Zunächst hatte die US-Zinssenkung um einen Viertelprozentpunkt – wegen der Enttäuschung über den als zu gering erachteten Zinsschritt – für ein Minus an den Märkten gesorgt, dann ging es wieder nach oben. Kurz danach bewies aber der Handelskonflikt der beiden Großmächte USA und China neuerlich, wie argwöhnisch das Umfeld aktuell betrachtet wird: Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, weitere Zölle für chinesische Waren einzuführen, der auf den Fuß eine deutliche Abwertung der chinesischen Währung Yuan folgte, trieb die Börsen zu Wochenbeginn in ein sattes Minus.

 

Vertrauen und ein kühler Kopf

 

In einer solch schwierigen Situation die Schwankungen des eigenen Portfolios zu ertragen, bedarf einiges an guten Nerven und eines kühlen Kopfes – vor allem bei Anlegern, die sehr auf Sicherheit bedacht sind und den stetigen Werterhalt des Vermögens als eine immerwährende Größe sehen. Der einzige Ratschlag, der hilft, heißt Vertrauen: Zunächst in die Tatsache, dass ein langfristiges Investment in einen vernünftigen und auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmten Mix aus Wertpapieren den gewünschten Ertrag bringen wird, wenngleich dies oft Langmut und Geduld erfordert. Zweitens stehen hinter Investments in Aktien reale Unternehmen, die großteils auch derzeit steigende Gewinne abwerfen. Drittens sollte man auf Anlageexperten vertrauen, die auch in turbulenten Zeiten ihre Strategie beibehalten und nicht dem Herdentrieb, dem so genannten „Behaviour Gap“ folgen, weil eine zu 100 Prozent zuverlässige Prognose der Märkte auch jenen unmöglich ist, die täglich oder sogar stündlich die Kursbewegungen verfolgen.

 

Mit BalanceOne® durch turbulente Zeiten

 

Der „Behaviour Gap“, eine aus der Wissenschaft bekannte Verhaltensweise, wird in der Bankhaus Krentschker & Co. AG mit dem Anlagekonzept BalanceOne® verhindert. Dabei wird die mit dem Kunden vereinbarte Vermögensstruktur durch Rebalancing langfristig konstant gehalten, weil eine 100-prozentige Prognose der Märkte unmöglich ist. Dazu ein Beispiel: Die Vermögensstruktur eines Kunden besteht zu 50% aus Aktien und zu 50% aus Anleihen. Wenn etwa durch Marktbewegungen Aktien im Wert fallen, führt dies zu einer veränderten Vermögensstruktur, wodurch mit BalanceOne® eine Anpassung ausgelöst wird. Dies hat nicht nur den Effekt, dass durch Aufstockung der Aktien und Reduktion der Anleihen die ursprünglich vereinbarte Vermögensstruktur wiederhergestellt wird, sondern bringt auch den Vorteil einer antizyklischen, emotionslosen Handlungsweise in der Anlageentscheidung mit sich. Die wichtigsten Anlageklassen bleiben laut Krentschker Anleihen, Aktien und Liquidität. Als sogenannte „Satelliteninvestments“ werden ergänzend Rohstoffe, Immobilieninvestments (physisch oder über Finanzprodukte) und Gold herangezogen.

 

 


 

Ansprechpartner

 

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