31. Oktober 2019

Top-Performance des Aktienportfolios

Zum heutigen Weltspartag verweist die Bankhaus Krentschker & Co. AG einmal mehr auf die anhaltend realen Verluste, die Sparer mit dem Sparbuch aufgrund der quasi Nicht-Zinsen in Kauf nehmen müssen. Im Gegensatz dazu hat sich die Investition in Aktien im heurigen Jahr wieder mehr als gelohnt. Das globale Aktienportfolio der Bankhauses Krentschker kannte im Verlauf des Jahres bislang nur eine Richtung, nämlich bergauf, und verzeichnete im Jahresabstand (YTD) zum Ende des dritten Quartals ein nahezu spektakuläres Plus von 23%. Damit wird der Pessimismus all jener, die nach der sehr starken Kurskorrektur im Dezember 2018 vor Aktieninvestments gewarnt hatten, widerlegt, schreiben die Experten des Bankhauses im jüngsten Marktkommentar.

 

Strategie statt Timing

Schon am Ende des ersten Quartals 2019 lag die Entwicklung des globalen Aktienportfolios bei plus 19,5% (YTD), am Ende des zweiten Quartals betrug die positive Performance im Jahresabstand plus 17% (YTD) – trotz heftiger Korrekturen und Turbulenzen an den Märkten im Mai. Rückblickend wäre somit der Dezember 2018 der ideale Einstiegszeitpunkt gewesen, würden nicht die Psychologie und die Angst vielen Anlegern einen Strich durch die Rechnung machen. Was der Verlauf der letzten 10 Monate eindeutig zeigt: Das richtige Timing an den Märkten ist eine Illusion. Der größte Erfolgsfaktor, so Krentschker, ist es, an den strategischen Aktienquoten festzuhalten und nicht zu versuchen, Gewinne mitzunehmen oder unter dem Argument des „Risikomanagements“ Verluste zu begrenzen. Professionelles Portfoliomanagement hält diese Gefahr hintan. Krentschker hat sich heuer entschieden, die Portfolios auch in turbulenten und volatilen Zeiten nicht konservativer auszurichten und war damit bei jedem Aufschwung vom ersten Tag an voll dabei. Zudem ermöglicht das so genannte Rebalancing, das Krentschker im Vermögensmanagement unter dem geschützten Markennamen BalanceOne® anwendet, dass tiefe Kurse sogar für leichte Zukäufe im Aktienmarkt genutzt werden, also antizyklisch investiert wird. Wenn sich die Aktienquoten in den Kundenportfolios nach unten verschieben, wird dies dazu genützt, um zu viel tieferen Kursen durch Nachkäufe bei Aktien diese Quoten wieder entsprechend aufzufüllen. Jedes Portfolio hat ein genau festgelegtes Procedere, wann man Aktien zukauft, oder auch reduziert. Somit ist auch in den hektischen Phasen von vorne herein klar, welcher Struktur zu folgen ist.

 

Verlust mit Sparbuch

Gleichzeitig mit der guten Performance von Aktien, die immer auch eine Investition in die reale Wirtschaft darstellt, verlieren Sparer mit einem Sparbuch aufgrund der historisch niedrigen Zinsen und des gleichzeitigen Kaufkraftverlustes derzeit pro Jahr 2%. Da eigentlich alle Zinsprognosen auf eine anhaltende Niedrigzinsphase hindeuten, ist für Sparer keine Verbesserung in Sicht. Krentschker erwartet, dass die negativen Realrenditen bei vielen Anlageformen sogar noch geringer werden und somit ein Einstieg in Aktien auch zum jetzigen Zeitpunkt lohnend wäre. Immer unter der Voraussetzung, dass man langfristig und strategisch ausgerichtet bleibt. Nichtdestotrotz bleiben die Österreicher ein Land der Sparefrohs: Im Jahr 2018 flossen laut jüngster Statistik der Österreichischen Nationalbank nicht weniger als 85 Prozent der Geldvermögensbildung bzw. 12,2 Milliarden Euro in Einlagen, obwohl diese Anlageform zwischen 2015 und 2018 im Durchschnitt real einen negativen Ertrag von minus 1,3% bedeutete.


 

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