08. Feber 2019

Kurs halten mit BalanceOne® – Bankhaus Krentschker Marktkommentar

Das Jahr 2019 hat für Anleger deutlich besser begonnen als es viele Marktteilnehmer erwartet haben: Ende Jänner, so das Bankhaus Krentschker (Bankhaus Krentschker Co. AG) in seinem jüngsten Marktkommentar, waren nicht nur der Börsencrash von Dezember 2018, sondern auch die Kursverluste des letzten Jahres schon fast wieder aufgeholt. Um Stress wie in den letzten Monaten zu vermeiden oder zumindest zu reduzieren, empfiehlt Krentschker eindringlich, die einmal gewählte strategische Ausrichtung des Portfolios (also z.B. 50% Aktien, 50% Anleihen), die sich rein an den Ertragszielen und an der Risikobereitschaft orientieren sollte, diszipliniert beizubehalten. Unter dem Markennamen BalanceOne® setzt das traditionelle Bankhaus auf das so genannte Rebalancing: Typische psychologische Fallen in der Geldanlage – wie das rasche Kaufen bei steigenden Kursen und Verkaufen bei fallenden Kursen oder das nervöse Schielen auf Stichtage, wie etwa den Jahresultimo – werden so vermieden.
 
Starker Jänner 2019
BalanceOne® - ein innovativer, aus der Verhaltenspsychologie stammender Ansatz – hilft dabei, bei Turbulenzen an den Märkten entspannt zu bleiben. Oft sind es nur ein paar Worte von hochrangigen Persönlichkeiten, die kurzfristig Jubel oder Panik auslösen: Wie etwa die Ankündigung von US-Notenbank-Präsident Jerome Powell im Dezember 2018, die Bilanzsumme der Notenbank (FED) kontinuierlich zu verringern, dem Markt also Liquidität zu entziehen und die Zinsen im Folgejahr stetig zu erhöhen. Zusammen mit rückläufigen Prognosen über das Weltwirtschaftswachstum reichte dies, die Investoren aufzuschrecken und aus Aktieninvestments zu flüchten. Als in den ersten Jännertagen 2019 klargestellt wurde, dass die FED es sich auch leisten könne, mit den Zinsanhebungen zuzuwarten, folgten starke Kursanstiege. Nach dem schlechtesten Dezember seit 1931 folgte einer der stärksten Börsenmonate im Jänner. Auf solchen Kapriolen, lässt sich aber keine vernünftige Anlagestrategie aufbauen, weshalb mit BalanceOne® unabhängig von Marktstimmungen die einmal gefundene Ausrichtung des Portfolios durch Käufe und Verkäufe beibehalten bzw. immer wieder hergestellt wird.
 
Mehrwert mit BalanceOne®
Speziell die letzten Jahre haben eindrücklich gezeigt, dass sich die Ausrichtung des Portfolios ohne Rebalancing völlig verändert hätte, da die Aktienkurse kontinuierlich gestiegen sind. Gegenteiliges hätten die starken Kursrückgängen nach dem Platzen der dot.com- Blase im Jahr 2000 oder im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 bewirkt. Mit Rebalancing auf Kurs zu bleiben, ist aber in der Praxis einfacher als es klingt. Bei fallenden Kursen werden Aktien nachgekauft. Geht es weiter Richtung Süden, muss man weiter nachkaufen. In solchen Marktphasen bedarf es schon einer besonders eisernen Disziplin, um das umzusetzen. Aber auch umgekehrt ist es keinen Deut einfacher. Steigen die Kurse, dann erfolgt eine Anpassung der Strategie durch ständige Verkäufe. Für all das ist die Hilfe eines Experten, der die Strategie emotionslos einsetzt, eine wichtige Unterstützung.
Das Besondere an BalanceOne® ist ihre Einfachheit, ihrer Prognosefreiheit und ihre antizyklische Wirkung. Krentschker empfiehlt, sich einen Trigger zu Recht zu legen, bei dessen Erreichen das Rebalancing durchgeführt wird, zum Beispiel in einem ausgewogenen Portfolio mit 50% Anleihen und 50% Aktien diesen Trigger bei einer Abweichung von 5%-Punkten zu setzen. Das heißt, fallen die Aktienkurse und verschiebt sich die Gewichtung der Aktien in einem Portfolio auf 45%, so kauft man nach und füllt die Aktienquote wieder auf 50% auf. Steigen die Aktien, so reduziert man diese ab einer Gewichtung von 55%. Viele empirische Studien zeigen, dass auf lange Sicht die Rebalancing-Strategie einen Mehrwert von ca. 1% zu nicht rebalancierten Strategien erzielen kann.
 
Strategie fallweise überprüfen
Krentschker rät aber auch, die persönliche Strategie in regelmäßigen Abständen unabhängig von kurzfristigen Ereignissen zu überprüfen. Eine Anpassung der strategischen Vermögensaufteilung sollte grundsätzlich nur dann erfolgen, wenn sich in der persönlichen Situation etwas geändert hat - wie etwa eine veränderte Einkommenssituation, anstehende nicht geplante größere Ausgaben oder etwa eine Erbschaft.

 

 


 

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Mag.(FH) Claudia Kernbichler
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