17. Jänner 2019

Investment-Ausblick 2019 mit Dr. Christian Helmenstein

Wie schon in den vergangenen Jahren durften wir auch zu Beginn des neuen „Börsenjahrs" einen renommierten und anerkannten Wirtschaftsexperten zu uns einladen, um gemeinsam mit dem interessierten Publikum einen grundlegenden Blick auf die globalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu werfen. Auf Einladung von Bankhaus Krentschker Vorstand Mag. Alexander Eberan skizzierte Dr. Christian Helmenstein, Leiter des Economica Instituts für Wirtschaftsforschung und Mitglied des Bankhaus Krentschker Investment-Komitees, bei zwei Vorträgen im Bankhaus Krentschker Graz und Wien diverse  Szenarien, nach denen sich die Weltwirtschaft im Jahr 2019 entwickeln könnte.

Wenn wir an den Beginn des vorigen Jahres zurückblicken, haben sich die (durchaus guten) globalen fundamentalökonomischen Daten nicht dramatisch geändert. Anfang 2018 blickten wir auf ein 4-prozentiges weltweites Wirtschaftswachstum und im Wesentlichen auf die selben geopolitischen und geostrategischen Risiken und Krisenherde wie heute. Obwohl sich die Prognosen (und die globale Stimmung) seit Dezember ein wenig eingetrübt haben und sich das Wirtschaftswachstum lediglich auf ein „Normalwachstum" zubewegt, gab es an den Börsen im Dezember eine deutliche Korrektur. Heisst das nun, dass es 2019 noch dicker kommt an den Finanzmärkten?

 

Fair Value auf allen Märkten
Nicht unbedingt, wenn es nach dem Ökonomen geht. Denn mit Ausnahme einzelner überbewerteter US-Technologieaktien gab und gibt es - auf den Punkt gebracht – im Grunde "Fair Value" auf allen Märkten! Ein globales "Normalwachstum" von 3% ist keine schlechte Basis, und die Stimmungsindikatoren sind nach wie vor auf einem hohen Niveau. Sofern also nicht mehrere geopolitische und geostrategische Krisen auf einmal schlagend werden (Chinesische Schuldenblase, Ukraine, ...) – ein Umstand, für den viele Regierungen und Zentralbanken gegenwärtig nur mehr wenig Pulver zu verschießen hätten –, besteht eigentlich keine (ökonomische) Notwendigkeit für eine weitere Abwertung, da es im Moment keine exzessiv überbewerteten Märkte gibt. Auf der anderen Seite: Sollte sich auch nur eines der fundamentalen Risikothemen in diesem Jahr auflösen (z.B. der Abschluss eines Freihandelsabkommens USA/China bzw. EU, oder etwa der "Exit vom Brexit", ...), könnte das sogar einen großen Aufwärtsschub verursachen.

 

Rendite mit Aktien
Fazit des Ökonomen: Höhere Volatilität ja, aber für eine konservative und strategisch ausgerichtete Vermögensverwaltung wie jene im Bankhaus Krentschker ist das generelle Umfeld durchaus positiv. Dem konnte auch unser Portfolio-Manager Florian Schuh nur beistimmen, der im Anschluss die konkrete strategische Positionierung unserer Vermögensverwaltung vorstellte, in der der gegenwärtige Fokus auf "Value" und "Quality" Titel perfekt in das skizzierte Umfeld passt. Eines ist jedoch unabwendbar: Um im Börsenjahr 2019 eine vernünftige Rendite zu erzielen, wird man um einen deutlichen Aktienanteil im Portfolio nicht herumkommen. Was selbstverständlich ein Kernthema in der umfassenden persönlichen Beratung in unserem Haus darstellt.

 

V.l.: Die beiden Vortragenden Dr. Christian Helmenstein und Florian Schuh, MSc, CPM mit Gastgeber und Moderator des Abends in der Krentschker Lounge in Graz, Bankhaus Krentschker Vorstand Mag. Alexander Eberan.

 

V.l.: Maximilan Spaur (Leiter Private Banking Wien), Florian Schuh, MSc, CPM (Portfolio Manager im Bankhaus Krentschker) und der Gastvortragende Dr. Christian Helmenstein beim Expertengespräch im Bankhaus Krentschker Wien.

 

 

 


 

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