Erster „Krentschker Kontrapunkt“ sorgt für volles Haus

Hochkarätige Gäste bei der Premiere der Krentschker "Kontrapunkt"-Diskussionsveranstaltung: (v.l.) Post AG-Generaldirektor Dr. Georg Pölzl, die ehemalige Wirtschafts- und Digitalisierungsministerin Dr. Margarete Schramböck, Moderatorin Gerlinde Maschler sowie Gastgeber und Bankhaus Krentschker-Vorstand Mag. Alexander Eberan.

 

 

Total digital? - fragte sich eine hochkarätige Diskussionsrunde am 13. November 2019 beim ersten „Krentschker Kontrapunkt“ am Wiener Standort. Die beiden Podiumsgäste, die ehemalige Wirtschafts- und Digitalisierungsministerin Dr. Margarete Schramböck, die als einer der ÖVP-Shootingstars wieder Chancen auf ein Ministeramt in der künftigen Regierung hat, und Post AG-Generaldirektor Dr. Georg Pölzl sorgten nicht nur für ein volles Haus, sondern auch für einen höchst informativen und unterhaltsamen Abend. Dass sich beide aus früheren beruflichen Zeiten sehr gut kennen und sogar duzen, jedoch keineswegs immer eine Meinung vertreten, bekam der Diskussion gut.

 

Während Margarete Schramböck vor allem Einblicke in die politischen Visionen für das – wie sie es in ihrem Einleitungsstatement nannte – „größte kulturelle Projekt aller Zeiten“ gab, forderte der Post-Generaldirektor vehement mehr gesetzliche Freiräume für Unternehmen. Einig waren sich die beiden, dass Europa im Spannungsfeld zwischen China und den USA einiges an Anstrengungen unternehmen muss, um den Anschluss im digitalen Zeitalter nicht zu verlieren. Die digitale Bildung nach dem Vorbild asiatischer Länder und die elektronische Aufrüstung der für Österreich  so wichtigen KMU wurden ebenso intensiv hinterfragt wie die Datenschutzgrundverordnung und die Bemühungen, hybride Lösungen für  jene Menschen etwa der älteren Generation zu schaffen, die mit der Technik des heutigen Zeitalters überfordert sind: So wird die Post AG mit ihrer vor kurzem übernommenen Bank Brüll Kallmus Bank AG neben allen Online-Services Strukturen mit persönlicher Betreuung in den Filialen schaffen. Schramböck  erinnerte, dass während ihrer Funktion als Ministerin der  Verein  „Fit4Internet“  gegründet wurde, um die digitalen Kompetenzen in der Bevölkerung zu steigern. 

 

Der Erfolg  solcher Initiativen hänge aber letztlich von jedem einzelnen ab, ebenso seien Unternehmen darauf angewiesen, dass ihre Mitarbeiter die nötige Motivation zur Weiterbildung haben, betonte Pölzl. Dass sogar Technikern manchmal die Bereitschaft  fehle, ihre digitalen Kompetenzen zu verbessern, stellten beide Diskutanten fest. Unter reger Beteiligung des Publikums dauerte  die Diskussion länger als geplant - ein sicheres Zeichen, dass die Idee, beim neu ins Leben gerufenen  „Krentschker Kontrapunkt“ hochkarätige  Podiumsgäste für einen Diskurs zu gesellschaftlich und ökonomisch relevanten  Themen zu gewinnen, von den Kunden unseres Bankhauses gut aufgenommen wurde. Und nicht zuletzt zeigte sich der Erfolg der Veranstaltung auch daran, dass das anschließende Get-Together bei Speis‘ und Trank erst in den späten Abendstunden endete.

 

 

 

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