16. Oktober 2019

Erben, Schenken, Vorsorgen und Verfügen: Der Notar gibt Auskunft

Im Rahmen einer Expertenveranstaltung in der Krentschker Lounge in Graz ging es am 16. Oktober 2019 um eine Reihe von Themen, die man leider immer wieder gerne aufschiebt – wie Gastgeber Mag. Alexander Eberan, Vorstand des Bankhaus Krentschker in seiner Einleitung betonte: Man denkt eben nicht gerne an die Endlichkeit des eigenen Daseins, oder etwa an die Möglichkeit, von heute auf morgen plötzlich nicht mehr handlungsfähig zu sein ...

Doch gut geordnete Familien- und Vermögensverhältnisse beugen in jedem Fall unangenehmen Überraschungen vor. Als Privatbank kümmern sich die Berater in unserem Haus mit ihren Kunden und deren Familien rechtzeitig und umsichtig um viele heikle Fragen rund um Nachlassregelung, Erwachsenenvertretung und Patientenverfügungen. Aus diesem Grund durften wir auch einen besonders erfahrenen Experten zum Vortrag begrüßen, der sich bereits seit 25 Jahren als Rechtsanwalt und insbesondere als Notar in Wien mit derlei Themen beschäftigt. Zum Glück brachte Dr. Paul Fister, der als Notar immer wieder für unsere Wiener Niederlassung tätig ist, nicht nur solide Expertise, sondern auch eine amüsante Portion jenes Humors mit, für den die Wiener zuweilen bekannt sind. So war selbst bei der trockenen Rechtsmaterie für einen ebenso anregenden wie informativen Abend gesorgt.

Notar Dr. Fister gab den Zuhörern einen kompakten Überblick über die komplexe Materie der Nachlassregelung: Wer erbt was, was ist unbedingt bei der Testamentserrichtung zu beachten, welcher Unterschied besteht zwischen vererben und vermachen - und wo fallen welche Kosten und Steuern an. So wurden viele Fragen aufgeworfen um die man sich rechtzeitig und zu Lebzeiten Gedanken machen sollte - denn die weitreichenden Verfügungen, die bei der Nachlassregelung getroffen (oder nicht getroffen) werden, sind nach dem Ableben jedenfalls nicht mehr reparierbar. Und das sehr oft zur Überraschung und zum Schaden der betroffenen Familienmitglieder.

Neben dem neuen Erwachsenenschutzrecht, das seit kurzem die bisherigen Regelungen zur  "Sachwalterschaft" ersetzt, war auch die Patientenverfügung ein Thema. Viele Fragen und Anregungen gab es nicht zuletzt zu allen Möglichkeiten der Vermögensübergabe, gerade auch im Zusammenhang mit Immobilien im Inland sowie im Ausland. Als Fazit des Abends stand jedenfalls die Erkenntnis, dass diese Dinge rechtzeitig geregelt gehören, und dass professionelle juristische Hilfe hier dringend anzuraten ist.

Das Bankhaus Krentschker unterstützt seine Kunden in Zusammenarbeit mit namhaften Notaren und Rechtsanwälten in Graz und Wien selbstverständlich gerne bei diesen wichtigen Themen.

 

v.l.n.r.: Dr. Wolfgang Fusek, Notar Dr. Paul Fister, Eveline Schlick, MBA Ba, Mag. Alexander Eberan


 

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