Sicherheitshinweise

Sicher ist sicher: Bei der Geldanlage in Wertpapieren stehen den vielen Vorteilen und Gewinnchancen auch Risiken gegenüber. Allgemein gilt das Prinzip: Je höher die Gewinnchancen, umso größer sind die Risiken. Als Kunde haben Sie die Wahl, welche Gewinnchancen bei welchem Risiko Sie wahrnehmen wollen. Unsere Aufgabe ist es, Sie ausführlich, vollständig, zeitnah, verständlich und sorgfältig über Chancen und über Risiken zu informieren.

Das Währungsrisiko
Wird eine Fremdwährungsveranlagung gewählt, so hängt der Ertrag der Veranlagung stark von der Entwicklung des Wechselkurses der Fremdwährung zum Euro ab. Die Änderung des Wechselkurses kann den Ertrag des Investments daher vergrößern oder vermindern.

Das Transferrisiko
Bei Veranlagungen im Ausland (z.B. ausländischer Schuldner) besteht das (zusätzliche) Risiko, dass durch politische oder devisenrechtliche Maßnahmen eine Realisierung des Investments verhindert oder erschwert wird. Weiters können Probleme bei der Abwicklung einer Order entstehen. Bei Fremdwährungsveranlagungen können derartige Maßnahmen auch dazu führen, dass die Fremdwährung nicht mehr frei konvertierbar ist.

Das Länderrisiko
Das Länderrisiko ist das Bonitätsrisiko eines Staates. Stellt der betreffende Staat ein politisches oder wirtschaftliches Risiko dar, so kann dies negative Auswirkungen auf alle in diesem Staat ansässigen Schuldner haben.

Kauf von Wertpapieren auf Kredit
Der Kauf von Wertpapieren auf Kredit stellt ein erhöhtes Risiko dar. Der aufgenommene Kredit muss unabhängig vom Erfolg des Investments zurückgeführt werden. Außerdem schmälern die Kreditkosten den Ertrag. Beachten Sie daher das besonders hohe Risiko von kreditfinanzierten Veranlagungen.

Das Liquiditätsrisiko
Die Möglichkeit, ein Investment jederzeit zu marktgerechten Preisen zu verkaufen bzw. glattzustellen, wird Handelbarkeit (= Liquidität) genannt. Von einem liquiden Markt kann z.B. dann gesprochen werden, wenn ein Anleger seine Wertpapiere verkaufen kann, ohne dass schon ein durchschnittlich großer Verkaufsantrag (gemessen am marktüblichen Umsatzvolumen) zu spürbaren Kursschwankungen führt und nicht oder nur auf deutlich niedrigeren Niveau abgewickelt werden kann.

Das Bonitätsrisiko
Unter Bonitätsrisiko versteht man die Gefahr der Zahlungsunfähigkeit des Partners, d.h. eine mögliche Unfähigkeit zur termingerechten oder endgültigen Erfüllung seiner Verpflichtungen wie Dividendenzahlung, Zinszahlung, Tilgung etc.  Alternative Begriffe für das Bonitätsrisiko sind das Schuldner- oder Emittentenrisiko.

Das Zinsrisiko
Das Zinsrisiko ergibt sich aus der Möglichkeit zukünftiger Veränderungen des Marktzinsniveaus.

Das Kursrisiko
Unter Kursrisiko versteht man die möglichen Wertschwankungen einzelner Investments. Das Kursrisiko kann bei Verpflichtungsgeschäften (z.B. Devisentermingeschäften, Futures, Schreiben von Optionen) eine Besicherung (Margin) notwendig machen bzw. deren Betrag erhöhen, d.h. Liquidität binden.

Das Risiko des Totalverlusts
Unter dem Risiko des Totalverlusts versteht man, dass ein Investment wertlos werden kann, z.B. aufgrund seiner Konstruktion als befristetes Recht.